Auf nach Norwegen – Reisevorbereitungen

Ich möchte euch in diesem Beitrag etwas an meinen Überlegungen zu unserer Norwegen Reise teilhaben lassen. Gerade bei längeren Reisen (wie in unserem Fall mit 4,5 Monaten) braucht es doch einiges an Vorbereitung, um entspannt starten zu können. Der Start ist mit der Buchung der Fähre nun auf den 8. August 2016 fixiert, die Planungen haben dabei jedoch schon vor vielen Wochen begonnen! Damit kommen wir bereits zum ersten wichtigen Tipp:

Rechtzeitig Planen!

Nur wenn man früh anfängt zu planen, hat man genug Zeit sich auch umfassend vorzubereiten und auch mit auftretenden Problemen fertig zu werden. Auf jeden Fall frühzeitig kümmern sollte man sich um:

  • Krankenversicherung: Die Standard Auslandskrankenversicherung für einen 10er im Jahr gilt nur für maximal 90 Tage (je nach Anbieter unterscheidet sich die max. Dauer). Bei 4,5 Monaten ist diese Grenze jedoch definitiv überschritten! D.h. man muss sich rechtzeitig vor Reisebeginn um eine vernünftige Alternative kümmern. Gerade in Norwegen ist das sehr zu empfehlen, denn ohne Auslandsschutz wird es schnell teuer. Der Leistungsumfang der gesetzlichen Kassen ist da nicht gerade üppig. Anbieter gibt es viele, am besten orientiert man sich an den Testergebnissen der Stiftung Warentest.
  • Transportmittel: Irgendwie muss man ja hinkommen, egal ob Auto Flugzeug oder Esel, man sollte sich rechtzeitig um das Transportmittel kümmern! In unserem Fall ist die Wahl auf das Auto gefallen, da ich zum einen in Norwegen Mobil sein möchte (Die besten Fotospots finden sich dort nicht an der nächsten Bushaltestelle), zum anderen will auch eine Menge Ausrüstung transportiert werden! Fällt die Wahl auf das Auto, so sollte man sich bei Zeiten um die Fähre kümmern, wenn man nicht über dem Landweg anreisen möchte. Da unsere Route als erstes Ziel Stavanger vorsieht, werden wir die Überfahrt von Hirtshals in Dänemark starten. Die Preise für die Fähre schwanken stark, wir haben nun ca. eineinhalb Monate vor Reisebeginn gebucht und den Standardpreis von 137€ zzgl. Ruhesessel bezahlt. Der ein oder andere fragt sich jetzt: „Ruhesessel?“ ja genau, es muss eine Übernachtungsmöglichkeit auf der Fähre gebucht werden, entweder eine Kabine (teuer) oder als günstigste Variante diese Ruhesessel. In unserem Fall 20€ pro Person. Bucht man Last Minute kann der Preis wesentlich günstiger, aber auch wesentlich teurer sein, davon würde ich daher abraten!

Tipp: Es gibt bei dem Fähranbieter Fjordline, der die Route Hirtshals – Stavanger bedient, den sogenannten „Fjordclub“. Die Registrierung ist kostenlos, man spart aber sowohl beim Ticketpreis, als auch bei der Übernachtungsmöglichkeit nochmals ein paar Euro!

  • Unterkunft: Sucht man eine Unterkunft und weiß schon wann man wo sein möchte, bietet es sich auch hier an rechtzeitig danach zu schauen! Norwegen ist verdammt teuer und das gilt natürlich auch für Übernachtungsmöglichkeiten. Über AirBnB bekommt man auch günstige Bleiben, muss dazu aber recht bald buchen, sonst sind die begehrten, günstigen Unterkünfte bereits weg. Wir haben in unserem Fall das Basislager für den größten Teil der Zeit (September – Dezember) in Oslo aufgeschlagen. Von dort aus werde ich dann weitere Trips organisieren.

Tipp: Günstige Unterkünfte kann man sich auch über Couchsurfing, bzw. das deutsche Pendant dazu, den „Hospitality Club“ organisieren. Dort ist die Unterkunft kostenlos und man lernt neue Leute kennen! Aber auch da gilt: schnell sein!

Hab ich es schon erwähnt?

Norwegen ist teuer! Sehr teuer! Und Oslo übrigens aktuell die teuerste Stadt der Welt. Noch ein Grund für uns, mit dem Auto zu fahren. Vorteil: Man kann einiges an haltbaren Lebensmitteln mitnehmen. Das lohnt sich definitiv, denn auch für Lebensmittel muss man in Norwegen deutlich mehr einkalkulieren als hier in Deutschland (wo das Essen ja im europäischen Vergleich mit am billigsten ist).

Auch für alles andere muss man deutlich mehr berappen. Sprit (der fürs Auto;)) ist dort ebenfalls deutlich teurer, ungefähr soviel wie bei uns, bevor der Preis so stark eingebrochen ist. Ca. 1,50€ für den Liter Diesel muss man kalkulieren.

Maut: Auch abgesehen vom Sprit kostet Autofahren. Mautstraßen gibt es dort einige. Da muss ich mich aber selbst noch etwas schlauer machen, was da dann wirklich für Kosten zu erwarten sind. Ärgerlich für mich: Jede Fahrt in das Stadtgebiet Oslo kostet ca. 3€, einmal drin darf man sich dort dann allerdings frei bewegen. Mal sehen ob ich dafür noch eine Lösung finde (z.B. außerhalb Parken). Als Schwabe schmerzt so etwas besonders ;).

Was muss mit?

An der Packliste sitze ich selbst noch, es steht schon einiges drauf (vor allem auch aus fotografischer Sicht), aber auch was die restliche Ausrüstung angeht. Dazu gibt es noch einen eigenen Beitrag, wenn ich diesbezüglich mit den Planungen weiter bin. Ich hoffe das ich den Kofferraum meines Golf IV Kombi nicht maßlos überschätze ;).

Ich hoffe ich konnte damit dem ein oder anderen bei den eigenen Reisevorbereitungen helfen!

Über Rückmeldungen freu ich mich immer!

Du Planst selber eine Reise? Dann freue ich mich natürlich auch über einen Kommentar und ein paar Infos zu deinem Vorhaben 🙂

 

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